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Materia medica · Nr. 942

Calotropis procera

Calo-p.

Ein seltenes Mittel: In den Repertorien der Datenbasis OpenHomeopath ist es nicht mit Rubriken vertreten. Das Kurzporträt ordnet die Substanz nach der homöopathischen Literatur ein.

Porträt

Calotropis procera, der Oscher- oder Sodomsapfelstrauch, ist ein Hundsgiftgewächs (Apocynaceae, früher Asclepiadaceae) aus Nordafrika, Vorderasien und Indien und die Schwesterart der homöopathisch bekannteren Calotropis gigantea (Madar). Alle Teile führen einen scharfen weißen Milchsaft mit herzwirksamen Glykosiden; die Volksmedizin Indiens und Afrikas nutzt Rinde und Latex traditionell bei Hautleiden und Verdauungsbeschwerden. Die klassische Materia medica beschreibt vor allem Calotropis gigantea, unter anderem bei Hauterkrankungen und geschwüriger Haut; Calotropis procera wird als nahe verwandte Art nur in erweiterten Arzneimittellisten geführt.

Zu diesem Mittel liegen in OpenHomeopath keine Repertoriumsrubriken vor; das Kurzporträt beruht auf allgemeiner Literatur.

In Repertorien häufig zugeordnet

In der Literatur zur Gattung Calotropis genannt: chronische Hautleiden und GeschwüreStörungen der Verdauung mit Schwäche

Verwandte Mittel

Calotropis giganteaAsclepias tuberosaNerium oleander

Porträt zusammengefasst aus der homöopathischen Literatur mit Unterstützung eines KI-Sprachmodells (2026-09-05). Die Angaben geben Zuordnungen der homöopathischen Literatur wieder, keine medizinische Wirksamkeit.

Einordnung

Dieses Porträt ist eine Lern- und Orientierungshilfe. Es ersetzt keine Diagnose oder Behandlung; bei ernsten oder anhaltenden Beschwerden ärztlichen Rat einholen. Die Wahl von Mittel, Potenz und Anwendung gehört in fachkundige Hände.