Calotropis lactum bezeichnet die Zubereitung aus dem Milchsaft (Latex) der Madarpflanze, einer Gattung der Hundsgiftgewächse (Apocynaceae, früher Asclepiadaceae) aus Indien, Vorderasien und Nordafrika. Der scharfe weiße Milchsaft enthält herzwirksame Glykoside und wirkt auf Haut und Schleimhaut stark reizend; in der ayurvedischen Tradition wird die Pflanze als Ark oder Madar geführt. Homöopathisch ist vor allem Calotropis gigantea beschrieben, die Latex-Zubereitung erscheint nur in erweiterten Arzneimittellisten. Eine eigene dokumentierte Arzneimittelprüfung liegt nicht vor.
Zu diesem Mittel liegen in OpenHomeopath keine Repertoriumsrubriken vor; das Kurzporträt beruht auf allgemeiner Literatur.
Verwandte Mittel
Calotropis giganteaAsclepias tuberosaNerium oleander
Porträt zusammengefasst aus der homöopathischen Literatur mit Unterstützung eines KI-Sprachmodells (2026-09-05). Die Angaben geben Zuordnungen der homöopathischen Literatur wieder, keine medizinische Wirksamkeit.
Dieses Porträt ist eine Lern- und Orientierungshilfe. Es ersetzt keine Diagnose oder Behandlung; bei ernsten oder anhaltenden Beschwerden ärztlichen Rat einholen. Die Wahl von Mittel, Potenz und Anwendung gehört in fachkundige Hände.