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Materia medica · Nr. 926

Calcarea ovitestae

Calc-o-t.

In 4 Rubriken klassischer Repertorien aufgeführt. Ein Mittelporträt mit Zuordnungen aus Repertorien und Materia medica – als Lern- und Orientierungshilfe.

Porträt

Calcarea ovi testae ist der aus der Eierschale des Hühnereis gewonnene Kalk, also im Wesentlichen kohlensaurer Kalk aus tierischer Quelle. Er wird in der Literatur bei Clarke mit einer kleinen Prüfung geführt. Der Repertoriumsbestand ist sehr schmal und nennt zwei Bereiche: Weißfluss und Warzen.

Konstitution

KörperbauEin charakteristischer Körperbau ist für diese Kalkvariante nicht überliefert.
ThermalitätIn der Literatur nicht näher beschrieben
TemperamentZum Temperament liegen keine gesicherten Angaben vor. Die Kalkmittel der Materia medica sind in Calcarea carbonica breit ausgearbeitet; auf die Eierschalenvariante lassen sich diese Züge nicht ohne weiteres übertragen, weil eine ausführliche Prüfung fehlt. Ein Persönlichkeitsbild wird hier deshalb nicht gezeichnet.

Gemütsbild

Kein eigenständiges Gemütsbild überliefertIn der Literatur nur mit wenigen körperlichen Angaben geführtGemütsthemen allenfalls aus der Kalk-Reihe bekannt, nicht aus eigener Prüfung

Im Repertorium sind zu Calcarea ovi testae keine Gemütsrubriken besetzt; die Angaben liegen bei den weiblichen Geschlechtsorganen und bei der Haut. Die kleine Prüfung, die Clarke überliefert, beschreibt vor allem körperliche Beschwerden. Die Kalk-Reihe insgesamt steht in der Materia medica für Themen von Sicherheit, Überforderung und langsamer Entwicklung; diese Züge stammen jedoch aus dem Bild von Calcarea carbonica und werden hier nicht als gesichertes Bild dieses Mittels dargestellt.

Ängste: Keine charakteristischen Ängste überliefert, In der Literatur nicht näher beschrieben

Leitsymptome

Weißfluss (Leukorrhoe) - eine der beiden kennzeichnenden Angaben des Mittels
Warzen an der Haut
Beschwerden der weiblichen Geschlechtsorgane als übergeordnete Zuordnung im Bestand
Hautbeschwerden allgemein, ohne nähere Typisierung
Die Literatur nennt daneben Rückenschmerzen und Schwächegefühl im Kreuz
Verschlechterung
  • Keine gesicherten Modalitäten überliefert
  • In der Literatur nicht näher beschrieben
Verbesserung
  • Keine gesicherten Modalitäten überliefert
  • In der Literatur nicht näher beschrieben

Verlangen und Abneigungen

Verlangen
  • Keine Angaben zu Speiseverlangen überliefert
Abneigung
  • Keine Angaben zu Speiseabneigungen überliefert

In Repertorien häufig zugeordnet

WeißflussWarzenBeschwerden der weiblichen Geschlechtsorgane

Abgrenzung

Calcarea carbonica ist die ausgearbeitete Kalkverbindung dieser Gruppe und deckt sowohl den milchigen Weißfluss als auch die Warzenneigung mit einem vollständigen Konstitutionsbild ab; wer diese Richtung erwägt, findet dort die belastbare Grundlage. Bei Warzen sind daneben Thuja occidentalis, Antimonium crudum und Dulcamara die klassisch geführten Mittel. Bei Weißfluss stehen Sepia, Pulsatilla pratensis und Alumina im Vordergrund. Calcarea ovi testae bleibt eine seltene Variante mit sehr schmalem Bestand.

Verwandte Mittel

Calcarea carbonicaThuja occidentalisSepiaAntimonium crudumPulsatilla pratensis

Porträt erstellt aus Repertoriumsdaten mit Unterstützung eines KI-Sprachmodells (2026-09-05). Die Angaben geben Zuordnungen der homöopathischen Literatur wieder, keine medizinische Wirksamkeit.

Einordnung

Dieses Porträt ist eine Lern- und Orientierungshilfe. Es ersetzt keine Diagnose oder Behandlung; bei ernsten oder anhaltenden Beschwerden ärztlichen Rat einholen. Die Wahl von Mittel, Potenz und Anwendung gehört in fachkundige Hände.