Calcarea ovi testae ist der aus der Eierschale des Hühnereis gewonnene Kalk, also im Wesentlichen kohlensaurer Kalk aus tierischer Quelle. Er wird in der Literatur bei Clarke mit einer kleinen Prüfung geführt. Der Repertoriumsbestand ist sehr schmal und nennt zwei Bereiche: Weißfluss und Warzen.
Konstitution
Gemütsbild
Kein eigenständiges Gemütsbild überliefertIn der Literatur nur mit wenigen körperlichen Angaben geführtGemütsthemen allenfalls aus der Kalk-Reihe bekannt, nicht aus eigener Prüfung
Im Repertorium sind zu Calcarea ovi testae keine Gemütsrubriken besetzt; die Angaben liegen bei den weiblichen Geschlechtsorganen und bei der Haut. Die kleine Prüfung, die Clarke überliefert, beschreibt vor allem körperliche Beschwerden. Die Kalk-Reihe insgesamt steht in der Materia medica für Themen von Sicherheit, Überforderung und langsamer Entwicklung; diese Züge stammen jedoch aus dem Bild von Calcarea carbonica und werden hier nicht als gesichertes Bild dieses Mittels dargestellt.
Ängste: Keine charakteristischen Ängste überliefert, In der Literatur nicht näher beschrieben
Leitsymptome
- Keine gesicherten Modalitäten überliefert
- In der Literatur nicht näher beschrieben
- Keine gesicherten Modalitäten überliefert
- In der Literatur nicht näher beschrieben
Verlangen und Abneigungen
- Keine Angaben zu Speiseverlangen überliefert
- Keine Angaben zu Speiseabneigungen überliefert
In Repertorien häufig zugeordnet
WeißflussWarzenBeschwerden der weiblichen Geschlechtsorgane
Abgrenzung
Calcarea carbonica ist die ausgearbeitete Kalkverbindung dieser Gruppe und deckt sowohl den milchigen Weißfluss als auch die Warzenneigung mit einem vollständigen Konstitutionsbild ab; wer diese Richtung erwägt, findet dort die belastbare Grundlage. Bei Warzen sind daneben Thuja occidentalis, Antimonium crudum und Dulcamara die klassisch geführten Mittel. Bei Weißfluss stehen Sepia, Pulsatilla pratensis und Alumina im Vordergrund. Calcarea ovi testae bleibt eine seltene Variante mit sehr schmalem Bestand.
Verwandte Mittel
Calcarea carbonicaThuja occidentalisSepiaAntimonium crudumPulsatilla pratensis
Porträt erstellt aus Repertoriumsdaten mit Unterstützung eines KI-Sprachmodells (2026-09-05). Die Angaben geben Zuordnungen der homöopathischen Literatur wieder, keine medizinische Wirksamkeit.
Dieses Porträt ist eine Lern- und Orientierungshilfe. Es ersetzt keine Diagnose oder Behandlung; bei ernsten oder anhaltenden Beschwerden ärztlichen Rat einholen. Die Wahl von Mittel, Potenz und Anwendung gehört in fachkundige Hände.