Calcarea chlorinata, der Chlorkalk, entsteht durch Einwirkung von Chlor auf gelöschten Kalk und wurde historisch als Desinfektionsmittel verwendet. In der Homöopathie ist es ein sehr kleines Mittel; der gesamte Repertoriumsbestand liegt bei der Haut und führt eitrige, tief sitzende Entzündungen: Furunkel und Karbunkel.
Konstitution
Gemütsbild
Kein eigenständiges Gemütsbild überliefertIn der Literatur rein hautbezogen geführtKeine ausführliche Arzneimittelprüfung vorhanden
Zu Calcarea chlorinata sind im Repertorium keine Gemütsrubriken besetzt; alle Angaben betreffen die Haut. Die Kalk-Reihe der Materia medica ist in einzelnen Vertretern breit ausgearbeitet, in vielen Salzvarianten aber nur mit wenigen klinischen Zuordnungen vertreten. Diese Verbindung gehört zur zweiten Gruppe. Ein Gemütsbild ist nicht belegt und wird hier bewusst nicht ergänzt; die Mittelwahl stützt sich auf den örtlichen Hautbefund.
Ängste: Keine charakteristischen Ängste überliefert, In der Literatur nicht näher beschrieben
Leitsymptome
- Keine gesicherten Modalitäten überliefert
- In der Literatur nicht näher beschrieben
- Keine gesicherten Modalitäten überliefert
- In der Literatur nicht näher beschrieben
Verlangen und Abneigungen
- Keine Angaben zu Speiseverlangen überliefert
- Keine Angaben zu Speiseabneigungen überliefert
In Repertorien häufig zugeordnet
Furunkel und EiterbeulenKarbunkelEitrige Hautentzündungen
Abgrenzung
Bei Furunkeln und Karbunkeln sind Hepar sulfuris calcareum mit ausgeprägter Berührungsempfindlichkeit und Splittergefühl, Silicea mit langsamer Ausheilung und Neigung zur Verhärtung, Anthracinum bei brandigen, tief zerstörenden Formen sowie Tarantula cubensis bei starkem, brennendem Schmerz die weit besser belegten Mittel. Bei wiederkehrenden Furunkeln wird zusätzlich Arnica montana genannt. Calcarea chlorinata bleibt demgegenüber ein Mittel mit sehr schmalem Bestand ohne kennzeichnende Modalitäten.
Verwandte Mittel
Hepar sulfuris calcareumSiliceaAnthracinumTarantula cubensisCalcarea sulphurica
Porträt erstellt aus Repertoriumsdaten mit Unterstützung eines KI-Sprachmodells (2026-09-05). Die Angaben geben Zuordnungen der homöopathischen Literatur wieder, keine medizinische Wirksamkeit.
Dieses Porträt ist eine Lern- und Orientierungshilfe. Es ersetzt keine Diagnose oder Behandlung; bei ernsten oder anhaltenden Beschwerden ärztlichen Rat einholen. Die Wahl von Mittel, Potenz und Anwendung gehört in fachkundige Hände.