Cainca ist die Wurzel von Chiococca racemosa, einem Rötegewächs aus Brasilien und der Karibik, das dort unter dem Namen Cainca-Wurzel als volksmedizinisches Mittel gebräuchlich war. In die homöopathische Materia medica gelangte es über die südamerikanischen und französischen Quellen des 19. Jahrhunderts, wo es bei Wassersucht sowie bei Harnwegs- und rheumatischen Beschwerden genannt wird. Der Repertoriumsbestand ist hier mit einer einzigen Angabe sehr schmal: grünlicher Auswurf.
Konstitution
Gemütsbild
Kein eigenständiges Gemütsbild überliefertIn der Literatur rein körperbezogen geführtKeine ausführliche Arzneimittelprüfung vorhanden
Im Repertorium ist zu Cainca keine Gemütsrubrik besetzt; die einzige Angabe liegt im Kapitel Auswurf. Die ältere Literatur beschreibt das Mittel über körperliche Zustände - Wasseransammlungen im Gewebe, Beschwerden der Harnwege, ziehende Gliederschmerzen - ohne ein seelisches Bild zu zeichnen. Hier wird deshalb nichts ergänzt, was die Quellen nicht hergeben.
Ängste: Keine charakteristischen Ängste überliefert, In der Literatur nicht näher beschrieben
Leitsymptome
- Keine gesicherten Modalitäten überliefert
- In der Literatur nicht näher beschrieben
- Keine gesicherten Modalitäten überliefert
- In der Literatur nicht näher beschrieben
Verlangen und Abneigungen
- Keine Angaben zu Speiseverlangen überliefert
- Keine Angaben zu Speiseabneigungen überliefert
In Repertorien häufig zugeordnet
Grünlicher Auswurf als einzige Zuordnung im RepertoriumWasseransammlungen im Gewebe nach der älteren LiteraturBeschwerden der HarnwegeZiehende Gliederschmerzen
Abgrenzung
Bei grünlichem Auswurf sind Pulsatilla pratensis, Kali bichromicum, Stannum metallicum und Natrium sulphuricum die weit besser belegten Mittel; Pulsatilla pratensis zeigt den milden gelbgrünen Schleim ohne Durst, Kali bichromicum den zähen, fadenziehenden Auswurf. Bei Wasseransammlungen nennt die klassische Literatur Apis mellifica, Apocynum cannabinum und Digitalis purpurea. Cainca bleibt demgegenüber ein Mittel mit einer einzigen verzeichneten Angabe und ohne eigene Modalitäten. Wasseransammlungen im Gewebe haben ernste Ursachen und gehören ärztlich abgeklärt.
Verwandte Mittel
Pulsatilla pratensisKali bichromicumApis mellificaApocynum cannabinumChina officinalis
Porträt erstellt aus Repertoriumsdaten mit Unterstützung eines KI-Sprachmodells (2026-09-05). Die Angaben geben Zuordnungen der homöopathischen Literatur wieder, keine medizinische Wirksamkeit.
Dieses Porträt ist eine Lern- und Orientierungshilfe. Es ersetzt keine Diagnose oder Behandlung; bei ernsten oder anhaltenden Beschwerden ärztlichen Rat einholen. Die Wahl von Mittel, Potenz und Anwendung gehört in fachkundige Hände.