Cadmium metallicum ist das metallische Cadmium, ein weiches, silbrig glänzendes Schwermetall, das dem Zink chemisch nahesteht und in der Technik als Überzug und Farbpigment verwendet wurde. In der Homöopathie ist deutlich häufiger die Schwefelverbindung Cadmium sulphuratum beschrieben; das Metall selbst ist nur knapp vertreten. In den Repertorien erscheint es allein unter einer klinischen Rubrik, dem Pfeifferschen Drüsenfieber.
Konstitution
Gemütsbild
Kein geprüftes Gemütsbild des Metalls überliefertIn den vorliegenden Rubriken nicht ausgewiesenBei Cadmium sulphuratum beschrieben: völlige Erschöpfung mit Abneigung gegen jede Anstrengung
Zu Cadmium metallicum sind in den Repertorien keine Gemütsrubriken verzeichnet; beide vorliegenden Einträge gehören dem klinischen Kapitel an. Ein eigenes Gemütsbild lässt sich daraus nicht ableiten. Innerhalb der Cadmiumverbindungen ist Cadmium sulphuratum das ausgearbeitete Mittel: Beschrieben wird ein Zustand tiefer Hinfälligkeit, in dem der Kranke reglos daliegt, jede Bewegung und jedes Gespräch scheut und auf frische Luft empfindlich reagiert. Ob diese Züge auf das Metall zu übertragen sind, ist nicht belegt. Neuere Autoren ordnen Cadmium innerhalb der Metallreihen dem Thema der aufgebrauchten Kraft nach langer Leistung zu; auch diese Deutung ist nicht durch Rubriken gedeckt.
Ängste: In den vorliegenden Rubriken nicht ausgewiesen, Bei Cadmium sulphuratum beschrieben: Angst vor Bewegung und vor dem Alleinsein in der Erschöpfung
Leitsymptome
- In den vorliegenden Rubriken nicht ausgewiesen
- Bei Cadmium sulphuratum beschrieben: durch Bewegung, Berührung und frische Luft
- In den vorliegenden Rubriken nicht ausgewiesen
- Bei Cadmium sulphuratum beschrieben: durch völlige Ruhe und Wärme
Verlangen und Abneigungen
- In den vorliegenden Rubriken nicht ausgewiesen
- In der Literatur nicht näher beschrieben
- In den vorliegenden Rubriken nicht ausgewiesen
- Bei Cadmium sulphuratum beschrieben: Abneigung gegen jede Anstrengung und gegen Zuwendung von außen
In Repertorien häufig zugeordnet
In Repertorien unter der klinischen Rubrik zum Pfeifferschen Drüsenfieber aufgeführtAls Metall der Cadmiumgruppe dem Feld der Erschöpfungszustände zugeordnetDarüber hinaus keine gesicherten Anwendungsgebiete für das Metall überliefertDas ausgearbeitete Bild der Gruppe liegt bei Cadmium sulphuratum
Abgrenzung
Cadmium metallicum ist gegenüber Cadmium sulphuratum das weit weniger beschriebene Mittel; wo die Materia medica von Cadmium spricht, ist meist die Schwefelverbindung gemeint. Bei langwierigen Erschöpfungszuständen nach fieberhafter Erkrankung sind die durchgeprüften Mittel klarer bestimmbar: China officinalis nach Säfteverlust mit Berührungsempfindlichkeit, Carbo vegetabilis mit Lufthunger und dem Verlangen nach Fächeln, Phosphoricum acidum mit Gleichgültigkeit nach Kummer und Wachstum, Kalium phosphoricum mit geistiger Erschöpfung, Gelsemium sempervirens mit Schwere und Zittern in der Nachphase eines Infekts.
Verwandte Mittel
Cadmium sulphuratumChina officinalisCarbo vegetabilisPhosphoricum acidumKalium phosphoricumZincum metallicum
Porträt erstellt aus Repertoriumsdaten mit Unterstützung eines KI-Sprachmodells (2026-09-05). Die Angaben geben Zuordnungen der homöopathischen Literatur wieder, keine medizinische Wirksamkeit.
Dieses Porträt ist eine Lern- und Orientierungshilfe. Es ersetzt keine Diagnose oder Behandlung; bei ernsten oder anhaltenden Beschwerden ärztlichen Rat einholen. Die Wahl von Mittel, Potenz und Anwendung gehört in fachkundige Hände.