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Materia medica · Nr. 771

Berberinum

Berbin.

Ein seltenes Mittel: In den Repertorien der Datenbasis OpenHomeopath ist es nicht mit Rubriken vertreten. Das Kurzporträt ordnet die Substanz nach der homöopathischen Literatur ein.

Porträt

Berberinum ist das potenzierte Berberin, ein gelb färbendes Isochinolin-Alkaloid, das in der Berberitze (Berberis vulgaris), in der kanadischen Gelbwurz (Hydrastis canadensis), in Mahonia und in weiteren Pflanzen vorkommt. Als isolierter Wirkstoff steht es den Gesamtauszügen dieser Pflanzen nahe, die in der homöopathischen Literatur klassisch der Leber, den Gallenwegen und den Nieren zugeordnet sind. Eine eigene ausgearbeitete Arzneimittelprüfung des reinen Alkaloids liegt nicht vor.

Zu diesem Mittel liegen in OpenHomeopath keine Repertoriumsrubriken vor; das Kurzporträt beruht auf allgemeiner Literatur.

In Repertorien häufig zugeordnet

In der Literatur im Umfeld der Berberis- und Hydrastis-Bilder genannt, mit Bezug auf Leber, Galle und HarnwegeGelbfärbung von Haut und Sekreten, aus der Stoffkunde beschrieben

Verwandte Mittel

Berberis vulgarisHydrastis canadensisMahonia aquifoliumChelidonium majus

Porträt zusammengefasst aus der homöopathischen Literatur mit Unterstützung eines KI-Sprachmodells (2026-09-05). Die Angaben geben Zuordnungen der homöopathischen Literatur wieder, keine medizinische Wirksamkeit.

Einordnung

Dieses Porträt ist eine Lern- und Orientierungshilfe. Es ersetzt keine Diagnose oder Behandlung; bei ernsten oder anhaltenden Beschwerden ärztlichen Rat einholen. Die Wahl von Mittel, Potenz und Anwendung gehört in fachkundige Hände.