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Materia medica · Nr. 691

Astragalus excapus

Astra-e.

In 2 Rubriken klassischer Repertorien aufgeführt. Ein Mittelporträt mit Zuordnungen aus Repertorien und Materia medica – als Lern- und Orientierungshilfe.

Porträt

Astragalus excapus, der Stängellose Tragant, ist ein seltener Schmetterlingsblütler der Trockenrasen Mitteleuropas mit gelben Blüten und langer Pfahlwurzel. In der homöopathischen Literatur ist er ein sehr kleines Mittel ohne ausgearbeitete Prüfung; in den Repertorien erscheint er allein unter einer klinischen Rubrik, der Allergie. Ein Konstitutions- oder Gemütsbild liegt nicht vor.

Konstitution

KörperbauEin Konstitutionstyp ist nicht überliefert. Bei einem Mittel mit zwei rein klinischen Rubrikeinträgen lässt sich kein Körperbau zuordnen.
Thermalitätwechselnd
TemperamentIn der Literatur nicht näher beschrieben. Eine Arzneimittelprüfung am Gesunden, aus der sich ein Temperamentsbild ergäbe, ist für Astragalus excapus nicht überliefert.

Gemütsbild

Kein geprüftes Gemütsbild überliefertIn den vorliegenden Rubriken nicht ausgewiesenZuordnung ausschließlich klinischer Art

Zu Astragalus excapus sind keine Gemütssymptome verzeichnet. Beide vorliegenden Rubriken gehören dem klinischen Kapitel an und benennen lediglich das Feld der Allergie. Die Gattung Astragalus ist über die asiatische Art Astragalus membranaceus in der Pflanzenheilkunde bekannt, wo die Wurzel traditionell zur Stärkung verwendet wird; auf die europäische Art Astragalus excapus lassen sich diese Angaben nicht übertragen. In der homöopathischen Materia medica ist das Mittel nicht ausgearbeitet. Wer nach dem Gemütsbild arbeitet, findet hier keine Grundlage und muss auf die geprüften Mittel zurückgreifen.

Ängste: Keine charakteristischen Ängste überliefert, In der Literatur nicht näher beschrieben

Leitsymptome

In den Repertorien allein unter klinischen Rubriken geführt, dort bei der Allergie aufgeführt
Eigenständige Prüfungssymptome an Haut, Schleimhäuten oder Organen sind nicht überliefert
Ein charakteristisches Absonderungs-, Juckreiz- oder Schwellungsmuster fehlt in den Quellen
Auch Angaben zu Tages- oder Jahreszeitbezug, wie sie bei allergischen Zuständen sonst leiten, liegen nicht vor
Verschlechterung
  • In den vorliegenden Rubriken nicht ausgewiesen
  • In der Literatur nicht näher beschrieben
Verbesserung
  • In den vorliegenden Rubriken nicht ausgewiesen
  • In der Literatur nicht näher beschrieben

Verlangen und Abneigungen

Verlangen
  • In den vorliegenden Rubriken nicht ausgewiesen
  • In der Literatur nicht näher beschrieben
Abneigung
  • In den vorliegenden Rubriken nicht ausgewiesen
  • In der Literatur nicht näher beschrieben

In Repertorien häufig zugeordnet

In Repertorien unter der klinischen Rubrik Allergie aufgeführtDarüber hinaus keine gesicherten Anwendungsgebiete überliefertEin eigenes Organgebiet ist in der Literatur nicht beschriebenEin Gemüts- oder Konstitutionsbezug fehlt

Abgrenzung

Astragalus excapus trägt kein Symptomenbild und lässt sich daher nur negativ abgrenzen: Wo eine der geprüften Arzneien mit ihren Merkmalen zutrifft, ist diese vorzuziehen. Apis mellifica zeigt die blassrote, gespannte Schwellung mit stechendem Schmerz und Besserung durch Kälte, Urtica urens den brennenden Quaddelausschlag, Arsenicum album Brennen mit Unruhe und Besserung durch Wärme, Histaminum hydrochloricum ist die aus dem Botenstoff gewonnene Zubereitung mit klinischem Bezug zu allergischen Zuständen. Bei Astragalus excapus liegt keines dieser Unterscheidungsmerkmale vor.

Verwandte Mittel

Apis mellificaUrtica urensArsenicum albumHistaminum hydrochloricumGalphimia glauca

Porträt erstellt aus Repertoriumsdaten mit Unterstützung eines KI-Sprachmodells (2026-09-05). Die Angaben geben Zuordnungen der homöopathischen Literatur wieder, keine medizinische Wirksamkeit.

Einordnung

Dieses Porträt ist eine Lern- und Orientierungshilfe. Es ersetzt keine Diagnose oder Behandlung; bei ernsten oder anhaltenden Beschwerden ärztlichen Rat einholen. Die Wahl von Mittel, Potenz und Anwendung gehört in fachkundige Hände.