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Materia medica · Nr. 600

Apisinum

Apisin.

Ein seltenes Mittel: In den Repertorien der Datenbasis OpenHomeopath ist es nicht mit Rubriken vertreten. Das Kurzporträt ordnet die Substanz nach der homöopathischen Literatur ein.

Porträt

Apisinum ist die Zubereitung aus dem reinen Gift der Honigbiene und damit ein enger Verwandter von Apis mellifica, das aus der ganzen Biene bereitet wird. Die ältere Literatur, etwa bei Clarke und Boericke, führt Apisinum als schärfer auf das Gift zugespitzte Form und beschreibt die für Bienengift typischen Erscheinungen: rasch auftretende, blassrote und brennend-stechende Schwellungen der Haut und Schleimhäute. Ein eigenständiges, breit geprüftes Arzneimittelbild besitzt es nicht; für die Praxis dient überwiegend Apis mellifica als Bezugsmittel.

Zu diesem Mittel liegen in OpenHomeopath keine Repertoriumsrubriken vor; das Kurzporträt beruht auf allgemeiner Literatur.

In Repertorien häufig zugeordnet

In der Literatur bei plötzlich auftretenden, brennend-stechenden Hautschwellungen genanntKlassisch dem Formenkreis der Insektenstichreaktionen zugeordnet

Verwandte Mittel

Apis mellificaVespa crabroUrtica urens

Porträt zusammengefasst aus der homöopathischen Literatur mit Unterstützung eines KI-Sprachmodells (2026-09-05). Die Angaben geben Zuordnungen der homöopathischen Literatur wieder, keine medizinische Wirksamkeit.

Einordnung

Dieses Porträt ist eine Lern- und Orientierungshilfe. Es ersetzt keine Diagnose oder Behandlung; bei ernsten oder anhaltenden Beschwerden ärztlichen Rat einholen. Die Wahl von Mittel, Potenz und Anwendung gehört in fachkundige Hände.