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Materia medica · Nr. 592

Antipyrinum salicylicum

Antip-sal.

Ein seltenes Mittel: In den Repertorien der Datenbasis OpenHomeopath ist es nicht mit Rubriken vertreten. Das Kurzporträt ordnet die Substanz nach der homöopathischen Literatur ein.

Porträt

Antipyrinum salicylicum ist das Salicylat des Antipyrins (Phenazon), eines Ende des 19. Jahrhunderts eingeführten synthetischen Fieber- und Schmerzmittels. Solche Arzneistoffe wurden in der homöopathischen Literatur der Jahrhundertwende aufgenommen, weil ihre Nebenwirkungen – vor allem Hautausschläge, Nesselsucht und Kreislaufreaktionen – gut dokumentiert waren und als Prüfungssymptome gelesen wurden. Ein eigenes ausgearbeitetes Arzneimittelbild besitzt die Salicylatverbindung nicht; sie steht neben dem ausführlicher beschriebenen Antipyrinum.

Zu diesem Mittel liegen in OpenHomeopath keine Repertoriumsrubriken vor; das Kurzporträt beruht auf allgemeiner Literatur.

In Repertorien häufig zugeordnet

In der älteren Literatur im Zusammenhang mit arzneilich ausgelösten Hautausschlägen beschrieben

Verwandte Mittel

AntipyrinumAcidum salicylicumApis mellifica

Porträt zusammengefasst aus der homöopathischen Literatur mit Unterstützung eines KI-Sprachmodells (2026-09-05). Die Angaben geben Zuordnungen der homöopathischen Literatur wieder, keine medizinische Wirksamkeit.

Einordnung

Dieses Porträt ist eine Lern- und Orientierungshilfe. Es ersetzt keine Diagnose oder Behandlung; bei ernsten oder anhaltenden Beschwerden ärztlichen Rat einholen. Die Wahl von Mittel, Potenz und Anwendung gehört in fachkundige Hände.