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Materia medica · Nr. 572

Anilinum sulphuricum

Anil-s.

Ein seltenes Mittel: In den Repertorien der Datenbasis OpenHomeopath ist es nicht mit Rubriken vertreten. Das Kurzporträt ordnet die Substanz nach der homöopathischen Literatur ein.

Porträt

Anilinum sulphuricum ist das Sulfat des Anilins, jener aus Steinkohlenteer gewonnenen Verbindung, mit der im 19. Jahrhundert die Teerfarbenindustrie begann. Anilin ist stark blutschädigend: Es verwandelt den roten Blutfarbstoff in Methämoglobin und führt zu Blaufärbung der Haut, Schwindel, Kopfschmerz und Schwäche; berufsbedingte Vergiftungen waren in der frühen Chemieindustrie häufig. Homöopathisch wurde die Substanz aus dieser Toxikologie in die Arzneimittelverzeichnisse übernommen; eine ausgearbeitete Arzneimittelprüfung liegt nicht vor.

Zu diesem Mittel liegen in OpenHomeopath keine Repertoriumsrubriken vor; das Kurzporträt beruht auf allgemeiner Literatur.

Verwandte Mittel

Nitri acidumKreosotumCarbo vegetabilis

Porträt zusammengefasst aus der homöopathischen Literatur mit Unterstützung eines KI-Sprachmodells (2026-09-05). Die Angaben geben Zuordnungen der homöopathischen Literatur wieder, keine medizinische Wirksamkeit.

Einordnung

Dieses Porträt ist eine Lern- und Orientierungshilfe. Es ersetzt keine Diagnose oder Behandlung; bei ernsten oder anhaltenden Beschwerden ärztlichen Rat einholen. Die Wahl von Mittel, Potenz und Anwendung gehört in fachkundige Hände.