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Materia medica · Nr. 565

Aneurinum

Aneur.

Ein seltenes Mittel: In den Repertorien der Datenbasis OpenHomeopath ist es nicht mit Rubriken vertreten. Das Kurzporträt ordnet die Substanz nach der homöopathischen Literatur ein.

Porträt

Aneurinum ist der ältere Name des Thiamins, also des Vitamins B1, das der Körper nicht selbst bilden kann und vor allem über Vollkorn, Hülsenfrüchte und Fleisch aufnimmt. Sein Mangel verursacht die Beriberi mit Nervenentzündungen, Herzschwäche und Wassereinlagerungen; der Name Aneurin verweist auf eben diesen Bezug zum Nervensystem. Homöopathisch gehört das Präparat zu den Vitaminmitteln, einer Gruppe neuerer Arzneien, die in den klassischen Materiae medicae nicht vorkommen. Eine ausgearbeitete Arzneimittelprüfung ist nicht veröffentlicht.

Zu diesem Mittel liegen in OpenHomeopath keine Repertoriumsrubriken vor; das Kurzporträt beruht auf allgemeiner Literatur.

Verwandte Mittel

RiboflavinumAcidum ascorbicumCobaltum metallicum

Porträt zusammengefasst aus der homöopathischen Literatur mit Unterstützung eines KI-Sprachmodells (2026-09-05). Die Angaben geben Zuordnungen der homöopathischen Literatur wieder, keine medizinische Wirksamkeit.

Einordnung

Dieses Porträt ist eine Lern- und Orientierungshilfe. Es ersetzt keine Diagnose oder Behandlung; bei ernsten oder anhaltenden Beschwerden ärztlichen Rat einholen. Die Wahl von Mittel, Potenz und Anwendung gehört in fachkundige Hände.