Amygdalus persica ist der Pfirsichbaum; homöopathisch verwendet werden vor allem die Blätter, die wie alle Rosengewächse mit Steinfrüchten geringe Mengen Blausäureverbindungen enthalten. Die klassische Literatur führt das Mittel bei Reizzuständen des Magens mit Übelkeit und Erbrechen. Der Rubrikenbestand ist mit 21 Eintragungen klein und steht durchweg im niedrigsten Grad; bemerkenswert ist der Verlust von Geschmack und Geruch.
Konstitution
Gemütsbild
Keine Gemütsrubriken im Repertorium verzeichnetKein geprüftes Gemütsbild überliefertMittelwahl über Magen- und Sinnesbeschwerden
Für Amygdalus persica sind im Repertorium keine Gemütsangaben eingetragen. Das Mittel stammt aus der amerikanischen Praxis des 19. Jahrhunderts und ist über klinische Beobachtungen in die Materia medica gelangt, nicht über eine systematische Prüfung am Gesunden. Was überliefert ist, betrifft den gereizten Magen, die Augen und die Sinne. Ein Seelenbild lässt sich daraus nicht gewinnen. Auffallend ist stattdessen ein Zug durch die Sinneswahrnehmung: Geschmack und Geruch können ganz verlorengehen, was in der Repertorisation als brauchbares Einzelzeichen gilt.
Ängste: Keine Ängste überliefert, Im Repertorium nicht verzeichnet
Leitsymptome
- Im Repertorium sind keine Modalitäten verzeichnet
- In der Literatur nicht näher beschrieben
- Im Repertorium sind keine Modalitäten verzeichnet
- In der Literatur nicht näher beschrieben
Verlangen und Abneigungen
- Keine kennzeichnenden Speiseverlangen überliefert
- In der Literatur nicht näher beschrieben
- Keine kennzeichnenden Speiseabneigungen überliefert
- In der Literatur nicht näher beschrieben
In Repertorien häufig zugeordnet
Reizzustände des Magens mit ÜbelkeitVerlust von Geschmack und GeruchAugenreizungBeschwerden im HandgelenkHautjucken an den Armen
Abgrenzung
Amygdalus persica gehört botanisch zu den Rosengewächsen mit Blausäureverbindungen und steht damit neben Laurocerasus und Amygdala amara; beide sind bei Atem- und Herzbeschwerden weit besser ausgearbeitet. Für Reizzustände des Magens mit Übelkeit liegen Ipecacuanha mit der anhaltenden Übelkeit trotz Erbrechen und Nux vomica mit dem vergeblichen Würgen näher. Für den Verlust von Geruch und Geschmack sind Pulsatilla pratensis, Natrium muriaticum und Magnesium muriaticum die geläufigen Vergleiche.
Verwandte Mittel
LaurocerasusIpecacuanhaNux vomicaPulsatilla pratensisNatrium muriaticum
Porträt erstellt aus Repertoriumsdaten mit Unterstützung eines KI-Sprachmodells (2026-09-05). Die Angaben geben Zuordnungen der homöopathischen Literatur wieder, keine medizinische Wirksamkeit.
Dieses Porträt ist eine Lern- und Orientierungshilfe. Es ersetzt keine Diagnose oder Behandlung; bei ernsten oder anhaltenden Beschwerden ärztlichen Rat einholen. Die Wahl von Mittel, Potenz und Anwendung gehört in fachkundige Hände.