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Materia medica · Nr. 3675

Aesculinum

aesculin

Ein seltenes Mittel: In den Repertorien der Datenbasis OpenHomeopath ist es nicht mit Rubriken vertreten. Das Kurzporträt ordnet die Substanz nach der homöopathischen Literatur ein.

Porträt

Aesculinum ist das Aesculin, ein Cumarin-Glykosid aus der Rinde und den Samen der Rosskastanie (Aesculus hippocastanum). Der Stoff fluoresziert in Lösung und wurde deshalb früher auch als Lichtschutzzusatz und in der Bakteriologie verwendet; pharmakologisch wird ihm eine Wirkung auf die Venenwände zugeschrieben. Homöopathisch steht Aesculinum als isolierter Inhaltsstoff neben dem weit ausführlicher beschriebenen Gesamtmittel Aesculus hippocastanum.

Zu diesem Mittel liegen in OpenHomeopath keine Repertoriumsrubriken vor; das Kurzporträt beruht auf allgemeiner Literatur.

In Repertorien häufig zugeordnet

Venenbeschwerden mit Stauungsgefühl, dem Rosskastanien-Bild klassisch zugeordnetHämorrhoidalbeschwerden mit Trockenheits- und Völlegefühl, wie für Aesculus beschrieben

Verwandte Mittel

Aesculus hippocastanumHamamelis virginianaCollinsonia canadensis

Porträt zusammengefasst aus der homöopathischen Literatur mit Unterstützung eines KI-Sprachmodells (2026-09-05). Die Angaben geben Zuordnungen der homöopathischen Literatur wieder, keine medizinische Wirksamkeit.

Einordnung

Dieses Porträt ist eine Lern- und Orientierungshilfe. Es ersetzt keine Diagnose oder Behandlung; bei ernsten oder anhaltenden Beschwerden ärztlichen Rat einholen. Die Wahl von Mittel, Potenz und Anwendung gehört in fachkundige Hände.