Aconitum napellus ist das homöopathische Mittel für plötzliche, heftige Erkrankungen mit großer Angst und Panik. Der typische Aconit-Patient erlebt einen Schock oder Schreck und entwickelt daraufhin intensive körperliche Symptome begleitet von Todesangst.
Konstitution
Gemütsbild
Plötzliche Panik und TodesangstSchreck und SchockRuhelosigkeit mit großer Erregung
Das Gemüt ist geprägt von intensiver, qualvoller Angst, die wie aus dem Nichts kommt und den Menschen völlig überwältigt. Der Patient ist extrem unruhig, kann nicht stillsitzen und wird von panischen Gedanken gequält. Er prophezeit oft seinen eigenen Tod und sagt die genaue Todesstunde voraus. Die Angst ist so überwältigend, dass sie mit heftigen körperlichen Symptomen einhergeht.
Ängste: Todesangst, Angst vor plötzlichen Ereignissen und Menschenmengen
Leitsymptome
- Nachts um Mitternacht
- Trockene Kälte und kalter Wind
- Licht und Geräusche
- Ruhe und Dunkelheit
- Frische Luft
Verlangen und Abneigungen
- Kalte Getränke
- Bier
- Warme Speisen
- Alles bei Fieber
In Repertorien häufig zugeordnet
Akute Erkältungen und Grippe nach KälteeinwirkungPlötzliche Entzündungen mit hohem FieberPanikattacken und Angstzustände nach SchreckAugenentzündungen durch kalten Wind
Abgrenzung
Belladonna hat ähnlich plötzliche, heftige Symptome, aber weniger Angst und mehr Delirium mit Halluzinationen. Chamomilla zeigt mehr Ärger und Wut statt Angst, während Aconit von panischer Todesangst dominiert wird.
Verwandte Mittel
BelladonnaChamomillaCoffea
Porträt erstellt aus Repertoriumsdaten mit Unterstützung eines KI-Sprachmodells (2026-03-21). Die Angaben geben Zuordnungen der homöopathischen Literatur wieder, keine medizinische Wirksamkeit.
Dieses Porträt ist eine Lern- und Orientierungshilfe. Es ersetzt keine Diagnose oder Behandlung; bei ernsten oder anhaltenden Beschwerden ärztlichen Rat einholen. Die Wahl von Mittel, Potenz und Anwendung gehört in fachkundige Hände.